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RegioTrends

Ortenaukreis - Ettenheim

10. Aug 2017 - 11:19 Uhr

Macht Spaß und bringt Geld - Ein Ferienjob beim Bauhof und im Schwimmbad bei der Stadt Ettenheim

Von links: Kian Graefe, Steven Metzger, Lara Schubert.
Foto: Stadt Ettenheim
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Sommerzeit – Ferienzeit? Nicht alle Jugendlichen legen 6 Wochen die Beine hoch. Einige bessern ihr Taschengeld mit einem Ferienjob auf und arbeiten als Ferienjobber bei der Stadt Ettenheim. Seit Jahren vergibt die Stadt Ferienjobs, naturgemäß in den Bereichen in denen man auch Anlernlinge brauchen kann - entweder im Städtischen Bauhof oder im Schwimmbad.

Bei Schwimmbadchef Edgar Koslowski sind bereits ab Juni Ferienjobber im Einsatz. Über die gesamte Öffnungszeit sind es insgesamt sieben Schülerinnen und Schüler, die das Schwimmbadteam unterstützen. „Wichtig ist mir Flexibilität“, erklärt Edgar Koslowski.

„Wir müssen einfach nach Bedarf, die Ferienjobber einsetzen können“. „Gerade bei hochsommerlichen Temperaturen und einem hohen Besucheraufkommen können wir die Unterstützung brauchen“, erklärt der Schwimmbadchef. Die Jugendlichen ab 16 Jahren sind schon früh morgens vor den ersten Badegästen im Einsatz. Sie reinigen die Grünanlagen, helfen beim Rosenschnitt und leeren die Abfalleimer.

Abends wenn, der letzte Badegast gegangen ist, sind sie wieder im Schwimmbad und helfen beim Saubermachen und Aufräumen. Rabea Rietsche ist schon länger dabei und unterstützt bereits das 3. Jahr das Schwimmbadteam. „Ich jobbe in den Ferien gerne hier, weil mir die Arbeit an der frischen Luft Spaß macht. Auch in meiner Freizeit komme ich regelmäßig in unser schönes Schwimmbad“, erklärt Rabea, die dieses Jahr ihr Abitur an der Heimschule St. Landolin gemacht hat und mit dem Ferienjob die Zeit bis zum Studium im Oktober in Freiburg überbrückt.

Auch Bauhofleiter Markus Ohnemus forciert den Einsatz von Ferienjobbern, denn gerade in der Ferienzeit hat der Bauhof ein großes Arbeitspensum zu verrichten. Während Wiesen gemäht, Hecken zurückgeschnitten und Kulturarbeiten in den Rosenbeeten durchgeführt werden müssen, ist aber auch Urlaubszeit für Kollegen mit schulpflichtigen Kindern.

Auch das Wetter führt dazu, dass der Bauhof bei der Pflege der Grünanlagen oder dem Friedhof so gut wie nicht mehr nachkommt – das Unkraut wächst und wächst. „Von daher bin ich froh über jeden Ferienjobber, der hilft, die Urlaubszeit zu überbrücken und die zahlreichen Arbeiten zu erledigen, die zur optischen Aufwertung unserer Gemeinde beitragen“, erklärt Ohnemus.

Lara Schubert, Steven Metzger und Kian Graefe unterstützen den Bauhof und machen offensichtlich einen guten Job. „Sie schaffen wirklich gut mit, muss man sagen“ lobt Markus Ohnemus. Die drei Jugendlichen helfen bei der Pflege von Baumscheiben und Blumenkübeln, entfernen Unkraut und fegen wo es notwendig ist. Wenn Hecken geschnitten werden, ist es ihre Arbeit, das Schnittgut aufzusammeln und zusammen zu rechen. Das eine macht mehr Spaß, das andere weniger, aber im Allgemeinen sind alle Drei sehr zufrieden. „Ich habe mich für einen Ferienjob im Bauhof entschieden, weil ich gerne draußen bin und einen Ferienjob in der Nähe gesucht habe. Ich fühle mich hier sehr wohl – ein gutes Team und nette Kollegen“, erklärt Lara Schubert, die wie Kian Graefe das Städtische Gymnasium besucht. Kian unterstützt bereits zum zweiten Mal den Bauhof. „Ich will mir in den drei Wochen das Geld für einen Schüleraustausch mit Chile verdienen. Ich war mit meiner Schule schon einmal dort und da möchte ich unbedingt nochmal hin“, erklärt er. Er ist durch Empfehlung von Freunden auf den Ferienjob im Bauhof aufmerksam geworden.


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