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RegioTrends

Kreis Emmendingen - Emmendingen

5. Mai 2019 - 22:08 Uhr

Stellungnahme des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) zum geplanten Fahrradparkhaus in Emmendingen - Mit weniger Aufwand bedarfsgenau und dezentral neue Abstellanlagen schaffen

Die Ortsgruppe Nördlicher Breisgau VCD begrüßt die Entscheidung der Stadtverwaltung, den Fahrradverkehr in Emmendingen durch die Einrichtung neuer Radstellplätze zu fördern.

Als Vertreter aller betroffenen Bürger -nämlich der Radfahrer-, und als selbst aktive Emmendinger Radfahrer sind wir der Ansicht, dass folgende Überlegungen bei der Entscheidungsfindung zum Radparkhaus berücksichtigt werden müssen.

Wer soll das Parkhaus nutzen?
Das sind zum einen die Bahnpendler; für sie ist der Zeitfaktor essentiell. D.h., der automatische Parkvorgang muss schnell erfolgen und Wartezeiten wegen großem Andrang dürfen nicht entstehen. Zusätzlich ist die Lage des Parkhauses zum Bahnsteig ausschlaggebend. Der aktuell favorisierte Standplatz Nr. 7 neben der Brettenbachbrücke wäre für Pendler attraktiver, wenn gleichzeitig die Unterführung neben dem Brettenbach als Zugang zu Gleis 2/3 ausgebaut wird.
Eine weitere Zielgruppe wären Menschen, welche zum Einkaufen und Bummeln in die Innenstadt kommen und ihr Rad möglichst nah bei den Geschäften parken möchten. Für diese Nutzer ist der Standplatz #7 zu weit entfernt von Marktplatz und Cafés, die Akzeptanz des Radparkhauses wäre gering, zumal das Parken dort wahrscheinlich nicht kostenlos wäre.

Wo fehlen jetzt und in Zukunft Abstelllplätze?
Die Stellplätze am Busbahnhof sind zur Zeit sehr gut ausgelastet, aber noch nicht überfüllt. Der bereits bestehende "Radkäfig" auf der Südseite der Gleise ist aktuell noch nicht mal zu 50% belegt. Die von der Verwaltung erwähnte 80% Auslastung können wir aus eigener Erfahrung nicht bestätigen. Eventuell schreckt hier die Parkgebühr noch ab.
Einen Mangel an Abstellflächen sehen wir hingegen im Innenstadtbereich, was auch die Umfrage des VCD während des Radmarktes im April 2019 bestätigt. Ein immer wieder genannter Schwerpunkt ist hierbei die Merk Galerie , wo es regelmäßig zu Platzverweisen von Radfahrern durch Security Personal wegen "wild" geparkter Räder kommt.
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Aus Sicht des VCD könnten die für den Bau des Radparkhauses vorgesehenen 600.000€ (plus die jährlichen Betriebskosten dieser High-Tech-Anlage) für die Emmendinger Radfahrer sinnvoller eingesetzt werden. Mit weniger Aufwand könnten bedarfsgenau und dezentral neue Abstellanlagen geschaffen werden, z.B. einfache Fahrradbügel und punktuell zweistöckige Abstellmöglichkeiten, idealerweise mit Überdachung. Raum würde durch Umwandlung von Auto- zu Fahrradparkplätzen entstehen.
Wenn die Stadt Emmendingen den Weg zur klimaneutralen Kommune ernsthaft weiter gehen will, muss JETZ begonnen werden, das klimaschonende Verkehrsmittel Fahrrad bürgerfreundlich zu fördern, Ideen gibt es genug. Der VCD steht als deutschlandweit aktiver, gut vernetzter ökologischer Verkehrsverband gerne zur Verfügung, die Verkehrswende in Emmendingen mit zu gestalten.


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