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Kreis Emmendingen - Teningen-Heimbach

10. Feb 2019 - 14:53 Uhr Die wunderbare Welt der Tee-Variationen boten bei der „Tee-Stunde im Café“ die Referentin und Kräuterpädagogin Monika Rein unterstützt von kulinarischen Einlagen des Heimbacher Schlosscafés.

(Foto: Regina Keller)
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Tea-Time im Café - Von der Wiese in die Kanne

Um es vorweg zu nehmen – Tee ist nicht gleich Tee. Tee ist eine Weltanschauung, ein Zeremoniell, ein Lebensgefühl. Diese Erkenntnis ist nicht neu. Sie kommt von einem chinesischen Kaiser, der bereits 2800 v. Chr. eine Entdeckung und damit einhergehend eine Erkenntnis gewonnen hat: „Tee weckt den Geist und gute Gedanken“. Und genau diese wurden auch am Freitag mit einem besonderen Exkurs in die Welt der besonderen Aromen im Schlosscafé Heimbach vermittelt.

Eingeladen hatte zu diesem außergewöhnlichen sensorischen Ereignis Christel Stelzer vom Katholischen Bildungswerk zusammen mit der Kräuterpädagogin Monika Rein.

Sie führte auch in die Welt des weltweit beliebtesten Getränks mit einerseits Hintergrundinformationen und andererseits konkreten Genuss-Beispielen ein.Also keine reine Theorie, sondern ihr Vortrag wurde untermalt mit kulinarischen Einlagen des Küchenchefs des Schlosscafés Maik Delling.

Tee ist mehr als nur ein Getränk – er ist Durstlöscher, Muntermacher, Medizin, Genuss und seine Zubereitung bedeutet auch kurz mal Innehalten. Nicht nur als Heiß-Getränk, auch als Eistee, der übrigens 1904 durch den Rekordsommer durch Zufall entstanden ist, wie Monika Rein zu berichten weiß. Natürlich, so zeigte ihr Teeseminar, genießen wir im Alltag unseren aus China, Indien oder Sri-Lanker importierten Schwarztee, den Grünen Tee, Mathe, Rooibos oder inzwischen auch Matcha, der aus Japan kommt und als Trendgetränk als Superfood gehandelt wird. Aber warum denn in die Ferne schweifen, sie das Gute wächst bei uns auf der Wiese vor unserer Tür, meint die Expertin. Es muss nicht der Teebeutel sein, sondern eine frisch geerntete heimische Wildpflanze hat es ebenfalls in sich.

Schafgarbe beispielsweise – Monika Rein bezeichnete sie sehr eindrücklich mit „die Augenbrauen der Venus“, Hagebutten, Malven, Fenchel, Wegwarte und noch einige mehr sind mehr als nur ein Aufgussgetränk. Sie sind Helfer bei diversen Wehwehchen, schnell gemacht und ebenso wirksam. Überhaupt, so erläutert die Referentin, ist die Zubereitung und das Sammeln das A und O. Von der Wiese in die Kanne – geht mit bestimmten Regeln ganz einfach. Sammeln bei trockenem schönen Wetter, die Kräuter auf Baumwolltüchern trocknen, bei der Zubereitung meist nur 80 Grad warmes Wasser nehmen, den ersten Aufguss weggießen, dann 3 bis 5 Minuten ziehen lassen.
Wenn nicht selbst gesammelt, so der Tipp der Expertin, dann auf Bioqualität achten.

Aber zu einer gemütlichen Tee-Stunde gehört nicht nur das aromatische Getränk an sich – Teestunde bedeutet natürlich auch eine schmackhafte Beigabe. In England bevorzugt man den Butterkeks, aber in Heimbach gab es einige Besonderheiten, die Küchenchef Maik Delling extra dazu kreiert hatte. Die große Überraschung bei der ersten Runde war für die interessierten Gäste „Sushi zum Tee“. Hier ging es allerdings keineswegs um Fischreisrollen, die Besonderheit dieses Sushis war außergewöhnlich: Süß. Gewöhnlich bekommen wir ja Sushi gefüllt mit Fisch oder Gemüse. Bei der Teestunde ging es um die Reisrolle mit Obststückchen. Einhellige Meinung der Teilnehmer: „wunderbar leicht, frisch und erstaunlicherweise sehr passend“.
Viel Beifall für die Referentin Monika Rein, die es verstanden hat, eine eigentlich alltägliche Materie mit interessanten Geschichten und Zubereitungs-Tipps zu untermalen. Und ebenso viel Applaus für das Team des Schlosscafés Heimbach für die kulinarischen Einlagen nicht nur von der Organisatorin Christel Stelzer. Wiederholung erwünscht – dann mit einem anderen Kräutlein!
Regina Keller


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