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Ortenaukreis - Lahr

13. Sep 2018 - 12:18 Uhr

Elegante Begleiter gesucht? – Gräser verzaubern den Herbst - Fachvortrag mit Heinrich Verhoeven, Landschaftsgärtner

Heinrich Verhoeven, Geschäftsführer von VERHOEVEN Stein-Garten-Design, aus Ettenheim.
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Im Rahmen der Reihe „Garten Aktuell“ berichtete Heinrich Verhoeven, Inhaber von VERHOEVEN Stein-Garten-Design aus Ettenheim, am Treffpunkt Grün und im Verhoeven-Schaugarten auf der Landesgartenschau Lahr darüber, wie Gräser das ganze Jahr über eine Bereicherung für den Garten bleiben.

Wer einen ganzjährig attraktiven Garten möchte darf dabei die Gräser nicht vernachlässigen. Sie sind elegante Begleiter, die Struktur und Höhe in die Beete bringen. Gräser blühen im Spätsommer/Frühherbst, nachdem viele Stauden schon abgeblüht sind. Lässt man sie über den Winter stehen, sehen sie wunderschön aus, wenn sich Raureif darauf bildet.

Vor dem Kauf sollte man sich unbedingt über die verschiedenen Sorten informieren. Sei es für Sonnen- oder Schattenbeete, für großflächige oder punktuelle Pflanzung, inzwischen gibt es für jede Situation und jeden Garten die richtige Sorte.

Große Sorten, die in großen Gärten flächig oder in kleineren Gärten als Solitäre in Dreiergruppen gepflanzt werden können, sind beispielsweise das Lampenputzergras (Pennisetum alopecuroides `Red Head´), die Rutenhirse (Panicum virgatum `Heavy Metal´) oder der Chinaschilf (Miscanthus). Richtig groß wird das Pampasgras (Cortaderia selloana) mit einem Blütenstand von 3m Höhe. Nach einigen Jahren wird es aber zu groß für den Hausgarten und wirkt eher störend. Kleinere Sorten sind beispielsweise das Liebesgras (Eragrostis spectabilis), die Segge (Carex testacea `Prairie fire´) oder das kleine Lampenputzergras (Pennisetum alop. `Little Bunny´). Das Japanwaldgras (Hakonechloa macra) bleibt ebenfalls eher klein und ist leicht überhängend.

Manche Sorten sind zwar wunderschön, samen sich aber so stark aus, dass sie nicht mehr zu empfehlen sind. Dazu gehören zum Bespiel das Federgras (Nasella tenuissima) oder die Waldsegge (Carex sylvatica).

Gräser können punktuell als Solitäre für Farbakzente sorgen oder flächig gepflanzt werden und zusammen mit einem schönen Strauch oder Baum für ein ruhiges Bild sorgen. Sie sind ein Blickfang, wenn der Wind mit ihnen spielt, oder wenn morgens Tautropfen und im Winter Raureif daran hängen bleibt.

Bei der Pflege ist zu beachten, dass viele Gräser harte Blätter haben die wie Messer in die Hände schneiden können – deshalb immer Handschuhe tragen! Gräser können sowohl im Herbst als auch im Frühjahr gepflanzt werden und die meisten Sorten müssen kaum gedüngt werden. In der Regel reicht eine Grunddüngung mit organischem Langzeitdünger, und das nicht mal jedes Jahr. Werden sie im Kübel gehalten, brauchen sie aber etwas mehr Düngung.

Bei Pflanzungen in Töpfen muss auch immer darauf geachtet werden, dass für Drainage gesorgt ist. Damit sie bei Regen nicht im Wasser stehen, sollten lieber keine Untersetzer benutzt sondern die Töpfe aufgestelzt werden. Für eine gute Drainage hat sich eine dünne Schicht Kies am Boden des Topfes bewährt, die durch ein wasserdurchlässiges Vlies vom Erdsubstrat getrennt wird.

Sommergrüne Gräser sollten am besten erst im Frühjahr zurückgeschnitten werden. So zieren sie noch den Winter über den Garten und dienen Kleintieren zur Überwinterung. Immergrüne Gräser dürfen nicht zurückgeschnitten werden, sie kommen nicht mehr so schön wieder. Deshalb sollten sie nur von Hand oder mit einem Rechen ausgekämmt werden, um die trockenen Halme zu entfernen.

(Medieninfo: Grün-Company GmbH, 13.09.2018)

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