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Stadtkreis Freiburg - Freiburg

14. Apr 2018 - 11:17 Uhr As Years Go By – Reinhold Karpp Rolling Stones Collection  ++ Ausstellung der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau vom 3. Mai bis 1. Juni 

Bild: Max Orlich, Uni Freiburg
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As Years Go By – Reinhold Karpp Rolling Stones Collection ++ Ausstellung der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau vom 3. Mai bis 1. Juni

„Ich hoffe, sie halten uns nicht für eine Rock’n’Roll-Band“ so Mick Jagger in einer seiner ersten Interviews im Jahre 1962. Ob er damals ahnte, was aus den gerade gegründeten Rolling Stones werden würde? Nur zwei Jahre später war von ihm demütigst zu hören: „Ich bin überrascht, dass der Erfolg schon so lange anhält. Ich bin mal gespannt, wie lange das noch so geht.“

As Years Go By – wie die Jahre vergehen! Mittlerweile gibt es die größte Rock’n’Roll Band aller Zeiten schon 56 Jahre, auch wenn nur noch vier der lebenden Stones aktiv sind. Ungefähr genau so lange ist es her, seit der mittlerweile verstorbene Rolling Stones-Fan Reinhold Karpp angefangen hat, auf seine zahlreichen Konzertreisen zu gehen, Langspielplatten wie Singles, T-Shirts, Caps, Buttons, Aufkleber oder Zeitschriften, Bücher und zahllose Fanartikel zu sammeln. Über Jahre konnte er eine der größten privaten Platten- und Merchandising-Sammlungen der Welt zu den Rolling Stones zusammenstellen. Eine Sammlung, die auch für die Forschung wertvoll und interessant ist: Mit dem Zentrum für Populäre Kultur und Musik der Universität Freiburg fanden seine Töchter Annette Lene, Katharina und Sabine Karpp eine Institution, welche die Sammlung für die Wissenschaft in ihre Obhut nahm. Und mit der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau fanden sie eine Einrichtung, die eine Auswahl der Sammlung erstmals in einer eigens hierfür konzipierten Ausstellung in ihrer Meckelhalle im Freiburger Sparkassen-FinanzZentrum der breiten Öffentlichkeit zugänglich macht!

Als Motto der Ausstellung dient der erste selbst komponierte Song der Stones: Aus „As Tears Go By“ wird „As Years Go By“ – wie die Jahre vergehen. So veranschaulicht die Ausstellung eindrucksvoll, wieviele Jahre, welch große Leidenschaft und innige Beziehung zwischen Fan und den Stones erforderlich waren, um eine derart umfassende Sammlung zusammen zu tragen. Damit stand Reinhold Karpp keineswegs allein. Ganze Generationen von Fans hielten ihrer Band über die Jahre die Treue. „Sie altern vor unseren Augen, damit wir jung bleiben können“, diese Aussage (hier von Journalist Georg Diez) ist nur eine von vielen, die am Rande der Ausstellung zu finden sind und erahnen lassen, wie die Band und die Musik auf das Leben ihrer Anhänger Einfluss genommen haben muss. Die Rolling Stones …und ihre Fans.

Als Fan auf mehr als 130 Konzerten der Rolling Stones

Reinhold Karpp sah die Rolling Stones zum ersten Mal am 24. Juli 1964 live in Blackpool/England. Damals hatte Manager Oldham die Stones gerade zur „Band, die alle Eltern hassen“ stilisiert und besagtes Konzert wurde wie so oft wegen Gewalttätigkeiten unter den hysterischen Fans bereits nach nur vier Songs abgebrochen. „Es roch furchtbar nach Urin, man trat auf nackte Mädchen und ständig (…) wurden Personen über unseren Köpfen nach vorne gereicht. Es war der pure Wahnsinn“ notierte Karpp später in seinen Memoiren. Ein einschneidendes Erlebnis! So wurde er früh Zeuge vom Aufbruch in ein neues revolutionäres Rock’n’Roll-Zeitalter, dessen Facetten weit über die eigentliche Musik hinaus gingen und ganze Generationen erfassten. „Die Musik der Stones war für ihn der Inbegriff von Freiheit“ erzählt seine Tochter Annette Lene Karpp. Denn als Schüler eines streng geführten Jungeninternats auf der norddeutschen Insel Spiekeroog habe es strikte Regeln gegeben, denen er zu entfliehen versuchte. Der leidenschaftliche Fan der Rolling Stones besuchte im Laufe seines Lebens weltweit mehr als 130 Konzerte! Er erlebte die rebellischen Anfangsjahre mit, konnte die Dekade der vielen Sex- und Drogenexzesse bis tief in die 70er sowie die unterhaltsamen Streitereien zwischen den Glimmer-Twins Jagger und Richards ab den 80ern verfolgen und bekam ihre Versöhnung und das Treiben der noch übrigen Rolling Stones ab den 90ern mit, die aktuell als Rock’n’Roll-Uropas immer noch vor zehntausenden von Menschen auf der Bühne stehen (wie demnächst im Juni in Berlin und Stuttgart). Doch am aller wichtigsten war Karpp die Musik: „Bei Konzerten stand er ganz still und lauschte auf jeden Ton, und kein Ton entging ihm“ erzählt seine Schwester Dr. Ellen Sessar-Karpp. In diesem Sinne folgte er den Stones bis zu seinem Tod im November 2012 nach Buenos Aires, Johannesburg, New York und Tokio sowie in zahlreiche Städte Europas und profitierte dabei auch von einem engmaschigen Netzwerk langjähriger Stones-Fans, dessen Anhänger sich untereinander halfen und teils sogar über persönliche Kontakte zum Management der Band verfügten. So konnte die Reinhold Karpp Rolling Stones Collection als eine der weltweit größten Platten- und Merchandising-Sammlungen vor allem auch „on the road“ auf seinen vielen Konzertreisen entstehen.

Rock’n’Roll im Karton: Über 15.000 Sammlerstücke

Über 15.000 Langspielplatten wie Singles, T-Shirts, Caps, Buttons, Aufkleber oder Zeitschriften, Bücher und zahllose Fanartikel – die Reinhold Karpp Rolling Stones Collection ist eine der weltweit größten Platten- und Merchandising-Sammlungen zu den Rolling Stones! Sie wurde neben größeren Exponaten zu Forschungszwecken in über 200 diversen Kartonkisten ins Zentrum für Populäre Kultur und Musik der Universität Freiburg gebracht. Die Sparkasse Freiburg Nördlicher Breisgau gewährt nun einen Blick in diese Kisten, zeigt eine Auswahl dieser riesigen Sammlung in ihrer Meckelhalle vom 3. Mai bis 1. Juni 2018. Und bei der Präsentation der Sammlerstücke spielt die Kartonkiste eine zentrale Rolle: Die Ausstellungsstücke werden in einem künstlerisch aufbereiteten Umfeld ganz aus Karton gezeigt. Im Innenraum der überdimensional assoziierten Kartonkiste gibt es viele nette und teils witzige Details zu entdecken, während sich die Besucher außen rum anhand ausgewählter Aussagen von und zu den Rolling Stones einen Eindruck über den Einfluss der Rockstars auf ihre Fans machen können. Außerdem thronen über der Ausstellung an den Fenstern der Meckelhalle vier Graffiti-Portraits der alternden und noch lebenden Stones - Mick Jagger, Keith Richards, Charlie Watts und Ronnie Wood – und strahlen trefflich aus, wie sich Ausstellungsbesucher fühlen können. Denn: „Sie altern vor unseren Augen, damit wir jung bleiben können!“ - eben.


Öffnungszeiten Meckelhalle im Sparkassen-FinanzZentrum:
Mo + Do: 9.00 – 18.00 Uhr
Di, Mi + Fr: 9.00 – 17.00 Uhr
an Feiertagen geschlossen

(Presseinfo: Sparkasse Freiburg–Nördlicher Breisgau, 13.04.2018)

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