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RegioTrends

Kreis Lörrach - Weil am Rhein-Haltingen

14. Sep 2018 - 13:53 Uhr

Ab sofort: Busse fahren nicht mehr "Ins Rad" in Weil am Rhein-Haltingen - Wegen Reduzierung der erlaubten Traglast auf der "Güterstraßenbrücke" Ersatzhaltestelle vor der Brücke eingerichtet - Müllentsorgung ist weiterhin gewährleistet

Da die Stadtverwaltung die erlaubte Belastungsgrenze der "Güterstraßenbrücke" in Haltingen mit sofortiger Wirkung auf 7,5 Tonnen herabgesetzt hat, können Busse die Haltestellen "Im Rad" bis auf weiteres nicht mehr anfahren. Die kurzfristig eingerichtete, rund 400 Meter entfernte Ersatzhaltestelle für diesen Bereich liegt nördlich der Brücke an der "Güterstraße".

Grund für die Maßnahme ist das Ergebnis einer kürzlich durchgeführten Prüfung des aus dem Jahre 1904 stammenden Brückenbauwerks im Rahmen einer Denkmalschutzuntersuchung. Diese hat ergeben, dass die Tragfähigkeit der historischen Bausubstanz nicht mehr für regelmäßig verkehrende schwere Belastung bis zu 12 Tonnen geeignet ist. Die Stadtverwaltung hat Sofortmaßnahmen ergriffen und die bisher geltende Grenze auf 7,5 Tonnen reduziert. Die Schilder wurden bereits auf das neue Maß ausgewechselt.

Die Reduzierung betrifft außerdem große Transporter der Abfallentsorgung, den Schwerverkehr zum Bahnbetriebswerk sowie einen anliegenden Unternehmer, der ebenfalls zeitweise große LKW empfängt. Diese Fahrzeuge werden nach Rücksprache mit der Deutschen Bahn AG ab sofort über eine Baustraße der Bahn umgeleitet.

Die Maßnahmen jetzt hätten jedoch ohnehin in naher Zukunft ergriffen werden müssen, da die Stadtverwaltung bereits seit Anfang 2017 an einem Ersatzbauwerk plant. Wegen Prüfaufträgen der Denkmalschutzbehörde musste eine Berechnung für die Wirtschaftlichkeit einer Sanierung erstellt werden. In diesem Zuge wurde auch eine zusätzliche statische Prüfung vorgenommen, die nun zu diesem Ergebnis geführt hat. Die Hauptprüfung der Brücke 2014 hatte bereits die Notwendigkeit eines mittelfristigen Neubaus ergeben. Der Gemeinderat hat die Verwaltung 2017 mit der Planung eines Ersatzbauwerks beauftragt. Diese Baumaßnahme ist für die Jahre 2019 bis 2021 in den Finanzplanungen der Stadt enthalten.

Zur Historie:
Die im Jahre 1904 von der damaligen Reichsbahn errichtete Brücke wurde 1967 teilerneuert und 1975 erstmals auf 16 Tonnen Tragfähigkeit begrenzt. Im Jahr 2000 fanden umfangreiche Sanierungen der Betonfläche und der Abdichtung statt. Die Hauptprüfung 2014 ergab bereits eine Empfehlung für einen mittelfristigen Ersatzneubau, aus Gründen der Verkehrssicherheit wurde im Juni 2017 die erlaubte Traglast nochmals auf 12 Tonnen reduziert.

Die historische Brücke, die ursprünglich der Bahn als Industriebauwerk diente, wird in Ermangelung eines eigenen Namens landläufig kurz als "Güterstraßenbrücke" bezeichnet.


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