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Kreis Lörrach - Lörrach

5. Apr 2019 - 15:41 Uhr Wanderausstellung "Projekt Mobil" (Modellregion Biotopverbund Markgräflerland) eröffnet.
Von links: Bürgermeisterin Monika Neuhöfer-Avdić, Markus Mayer (Projektkoordinator MOBIL), Britta Staub-Abt (Fachbereichsleiterin Umwelt und Klimaschutz Stadt Lörrach), Agneta Obert (Stadt Lörrach) und Astrid Deek (Trinationales Umweltzentrum TRUZ).

Foto: Stadt Lörrach
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Wanderausstellung "Projekt Mobil" (Modellregion Biotopverbund Markgräflerland) eröffnet - Ausstellung ist im Foyer des Rathauses Lörrach zu sehen

Gestern öffnete die Wanderausstellung zum Projekt MOBIL (Modellregion Biotopverbund Markgräflerland) im Foyer des Lörracher Rathauses.

Das Projektgebiet von MOBIL erstreckt sich über die Rheinebene und Vorbergzone von Lörrach und Weil am Rhein bis nach Breisach. Vor allem in der Rheinebene werden die wertvollen Lebensräume wie blumenreiche Wiesen, Obstwiesen und lichte Wälder durch Siedlungs- und Gewerbeflächen, Verkehrsachsen und intensiv landwirtschaftlich genutzte Flächen durchtrennt. Diese Zerschneidung hat für viele Tier- und Pflanzenarten weitreichende Folgen, denn der Austausch zwischen Tier- und Pflanzenpopulationen wird dadurch behindert.
Das Projektziel von MOBIL ist die dauerhafte Sicherung der Populationen wild lebender Tier-und Pflanzenarten in ihren Kernlebensräumen. Die Kernlebensräume sollen unter anderem durch Gehölze, Baumreihen, Säume und durch wandernde Schafherden miteinander verbunden werden. Zudem werden dort ökologische Aufwertungsmaßnahmen durchgeführt. Wichtige Teilprojekte von MOBIL sind zum Beispiel die Aufwertungsmaßnahmen der Streuobstwiesen am Tüllinger Berg, die Ausbildung von Streuobstfachwarten, die Förderung der Wanderschäferei im Projektgebiet, die Aufwertung und Vernetzung der Lebensräume der Wildkatze, die Entschärfung von Wildunfallschwerpunkten, die Errichtung von Nisthilfen für Vögel und Fledermäuse sowie die Anlage von Trüffelbiotopen.

„Im Zuge von MOBIL wurden am Tüllinger im Frühjahr 2018 und 2019 auf vier verschiedenen Privatgrundstücken insgesamt 46 Obstbaum-Hochstämme gepflanzt“, erklärt Bürgermeisterin Monika Neuhöfer-Avdić. „Bei zwei Pflanzungen halfen Schülerinnen und Schülern der Grundschule Tumringen mit. Den Kindern werden dadurch Kenntnisse über ökologische Zusammenhänge an einem ganz konkreten Beispiel vermittelt.“

Der Tüllinger Berg ist ein sehr wertvoller Lebensraum für eine Vielzahl seltener Vogelarten wie Zaunammer, Neuntöter, Wendehals, Grauspecht und Mittelspecht. Diese Vogelarten sind auf eine strukturreiche Landschaft, extensive Nutzung und altholz- und strukturreiche Streuobstwiesen angewiesen. Das Trinationale Umweltzentrum (TRUZ) koordiniert Maßnahmen zur Erhaltung und Optimierung dieser Lebensräume am Tüllinger Berg, beispielsweise Neupflanzungen von Streuobstbäumen und fachgerechter Schnitt von alten Obstbäumen. Zudem werden Grundstückseigentümer über Fördermöglichkeiten beraten.


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